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GENERALVERSAMMLUNG
 

Mitenander Musig mache, wo eim s Härz warm macht.

114. Generalversammlung des Männerchors Liederkranz Hägendorf

Wenn man sieht, dass sich heute von 33 Sängern nur 3 abmelden müssen, wenn man erfährt, dass mehr als die Hälfte aller Sänger für fleissigen Probebesuch belohnt werden, wenn man hört, dass 6 Sänger für 30 und mehr Jahre Mitgliedschaft  zu „Rittern“ geschlagen werden, wenn man feststellt, dass die Vereinskasse auf gesunden Beinen steht, wenn man geniesst, was Tenor Walter Möri mit einigen Freiwilligen in aller Selbstverständlichkeit für Sänger und ihre Gattinnen aus der Küche auf die Teller  zaubert, wenn man erlebt, wie Präsident Jean-Pierre Stephani und Chorleiter Martin Eduard Fischer nicht nur an der GV, sondern übers Jahr mit Herzblut  und innerem Feuer am Werk sind ……, dann, ja dann ist eigentlich schon alles gesagt.  Der Männerchor Hägendorf  erfreut sich bester Gesundheit. 

Ob der günstigen Voraussetzungen war an der Generalversammlung für gute Stimmung gesorgt. Umrahmt von Liedern aus dem reichen Repertoire  wickelte der Präsident die Traktanden speditiv und in gewohntem Rahmen ab. In seinem Jahresbericht verwies er nochmals auf das erfolgreiche Frühlingskonzert, das, zusammen mit den württembergischen Gästen, dem Männer Gesangverein 1864  aus Bischoffingen, grossen Anklang fand. Nochmals in Erinnerung gerufen wurden, nebst 36 Proben, 9 Anlässe,  150 Jahre Musikgesellschaft, die Grillparty in der Hütte des ornithologischen Vereins, die Seniorenreise an den Walensee, sowie das Konzert einzelner Chöre aus der Amtei Olten-Gösgen im November in Däniken. Der Vorsitzende richtete auch einen Blick in die Zukunft. Zwei grössere Anlässe stehen an. Einerseits zwei Auftritte mit einer Passion am Karfreitag in Gottendiensten der reformierten und der katholischen Kirche. Andererseits führt der Männerchor am 16. Juni den Amteisängertag durch, was wiederum vollen Einsatz aller Kräfte erfordert. Schon fast traditionell ertönte zum Schluss seines Berichtes der Aufruf, möglichst viele Männer mit dem Gesangsvirus an zu stecken, um für Nachwuchs zu sorgen.

Ein Auszug aus dem Bericht des Dirigenten sei hier In Mundart angefügt. Das kommt nicht von ungefähr. Der Männerchor Hägendorf verschreibt sich, nebst Anderem, besonders dem einheimischen Liedgut. Viele Lieder, die der älteren Generation aus der Schul- und Jugendzeit noch geläufig sind, die mit den Eltern beim Abwaschen gesungen wurden, drohen in Vergessenheit zu geraten. Das soll nach Ansicht der Verantwortlichen  des Vereins  nicht sein. Martin Eduard Fischer schreibt: Dir wüssets und gspürets mängisch: Am schönschte tönts, wenn alles stimmt: d Intonation, s Zämespiel, dTonbildig und dUssproch. Es Lied ohni Böge, isch wie ne Text, wo ne Automat list oder öpper, wo nit weiss, was er seit. S bruucht ebe beides: Härz und Verstand.

Kassier Fredi Grimbichler konnte einen Gewinn  vermelden. Alle Chargierten wurden mit Applaus wieder gewählt. Einzig Robert Wagner trat nach 33 Jahren als Archivar zurück. Weil man aber im Männerchor kaum Mühe bekundet, freiwillige Helfer zu finden, war mit Simon Wüthrich auch  bald ein Nachfolger erkoren.

Zum nachfolgenden gemütlichen Teil mit Nachtessen waren, der Tradition gehorchend, auch die Ehefrauen der Sänger eingeladen. Zwischendurch betraten die Sänger die Bühne, um ihren kritischen Zuhörerinnen alte und neu einstudierte Lieder vor zu tragen. Gemessen am Applaus darf man überzeugt festhalten: Der Männerchor Liederkranz Hägendorf hat das Format, um sich öffentlich zu präsentieren. Singe, wem Gesang gegeben!




 

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